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Burg HornbergDie stolze Ritterburg "Hornberg" finden Sie, hoch über dem Neckar gelegen, in Neckarzimmern zwischen Bad Wimpfen und Mosbach.

Die Grafen von Laufen waren die Eigentümer der Burg. Nach deren Aussterben gelangten die Herren von Dürn (Walldürn) in das Eigentum. Das Hochstift Speyer war ab 1263, nachdem die Brüder Junker von Dürn zu Gunsten des Bischofs von Speyer auf ihre Rechte verzichtet hatten, Eigentümer der Burg nebst den Dörfern Neckarzimmern und Steinbach.
Nachdem 1330 das gesamte Hochstift Speyer wegen Überschuldung dem Erzbischof von Trier anvertraut war, gelang es dem Nachfolger des Speyerer Bischofs Wolfram, durch schnelle Tilgung der Schuld die Burg mitsamt den Besitztümern wieder in das Eigentum des Bistums Speyer zu bringen.

Götz von Berlichingen kaufte das Lehen der Burg 1517 und verbrachte dann 45 Jahre seines Lebens in diesem Gemäuer. Seine Lebensgeschichte, die er auf der Burg verfasste, diente Johann Wolfgang von Goethe als Vorlage für seinen "Götz von Berlichingen". Nach Götz´Tod im Jahr 1562 wurde das Lehen von seinem Enkel1612 an Reinhard von Gemmingen-Michelfeld verkauft, dessen Nachfahren noch heute auf der Burg wohnen.
Die Burg wurde 1689 von französischen Truppen besetzt und teilweise zerstört. Seit 1825, nach über 100-jährigem Verfall, baute die Familie von Gemmingen die ältere Unterburg wieder auf und sicherte die jüngere Oberburg vor dem Verfall.

Das Weingut Burg Hornberg ist mit seiner Urkunde von 1184 urkundlich das 2 älteste Weingut der Welt und baut seine 12 verschiedene Sorten Wein (weiß, rosé und rot, sowie Sekt) auf terrassierten, süd-südwestlich ausgerichteter Steillage auf Muschelkalk in 100% Handarbeit aus. Man kann den Wein auf der Burg im Weinverkauf, oder in der über 400 Jahre alten Gundelsheimer Neckarmühle (Besenwirtschaft) verkosten oder ihn sich preiswert zusenden lassen. Ein 1952 und 1953 erfolgter Umbau des Schaafstalls und des Pferdestalls auf der Burg, diente zur Errichtung der Burggaststätte, dem später noch Hotelzimmer folgten..
Das Burgmuseum ist seit 1963 der Öffentlichkeit zugänglich. Hier können unter anderem alte Waffen, Teile der umfangreichen Burg-Bibliothek sowie die Ritterrüstung von Götz von Berlichingen bewundert werden.

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