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Die KapfenburgDie "Kapfenburg" liegt fast an der Grenze zu Bayern. Hinter Aalen zwischen Lauchheim und Hülen ist die Kapfenburg, eine der mächtigsten Burganlagen der Alb, zu finden.

Man ist sich nicht ganz sicher, ob die Burg 1250 neu erbaut, oder ob eine bereits Ende des 11. Jahrhunderts bestehende Burg erweitert wurde.
Die Grafen von Oettingen, denen die Burg ab 1311 gehörte, verkauften diese 1364 an den Deutschen Orden in Mergentheim. 1372 wurde ein "Komtur", ein Verwalter einer Herrschaft des Deutschen Ritterordens, erstmalig erwähnt. Die "Komturei" erhielt 1402 das Marktrecht und 1431 das Stadtrecht für Lauchheim.
Obwohl die Burg, trotz mehrerer Angriffe, den Bauernkrieg überstand, wurde sie 1546 im Schmalkaldischen Krieg geplündert. Wallenstein, der kaiserliche Feldherr, traf sich 1630 mit Kasper von Stadion, dem Hoch- und Deutschmeister, auf dem Schloss. Der schwedische Kanzler Oxenstierna schenkte 1633 die Burg dem Grafen von Hohenlohe-Langenburg, doch bereits ein Jahr später, nach dem Sieg der Kaiserlichen, kam die Burg an die Deutschritter zurück.

Napoleon übereignete nach der Auflösung des Ritterordens die Kapfenburg 1806 an König Friedrich von Württemberg. Seit 1986 ist das Lauchheimer Heimatmuseum auf der Burg untergebracht.

Aus leidvoller (leider) Erfahrung weiß ich, dass Burgführungen nur Sonntags oder nach vorheriger Anmeldung stattfinden. 

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Kapfenburg Bild 1    Kapfenburg Bild 3   Kapfenburg Bild 2   Kapfenburg Bild 4

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