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Burg StaufeneckIn Salach an der Durchgangsstrasse von Göppingen nach Geislingen erkennen Sie links auf der Höhe die Burgruine "Staufeneck". Der Weg dorthin ist in Salach gut ausgeschildert, so dass Sie keinerlei Probleme haben dieses historische Gemäuer aufzufinden.

Die Gründung von Staufeneck ist bis heute unklar. Entweder wurde die Burg im Jahr 1080 von Ludwig von Staufen, einem Bruder Herzog Friedrich I., oder von den Herren von Staufeneck um das Jahr 1240 erbaut.

Die Staufenecker waren Verwandte der Rechberger, Lehensleute der Staufer und eine der führenden Familien im Reich. Verwandtschaftliche Beziehungen zu den Staufern werden, des Löwenwappens wegen, vermutet.
Große Besitztümer zwischen Filstal und Stuttgart nannten die Staufenecker ihr Eigen. Obwohl der Einfluss von Eberhard I., der von 1266-1287 Domher in Konstanz war, extrem stieg, verarmte die Familie. Nachdem 1374 der letzte Herr von Staufeneck erwähnt wurde, saß ein Zweig der Rechberg-Familie auf der Burg.

Der Anführer des Schwäbischen Bundes, Georg von Fundsberg, brachte um 1500 seine Familie im neu erbauten zweiten Wohntrakt unter. Ritter Wilhelm von Guyn aus Österreich gelangte 1642 in den Besitz der Burg, der diese aber wieder im Jahr 1665 an Ferdinand von Degenfeld verkaufte.

1826 wurde ein Teil des aus dem Mittelalter stammenden Palas abgebrochen. Der 1828 eingestürzte zweite Wohntrakt, das sogenannte Neue Schloss, wurde, ebenso wie der Palas, nicht wieder aufgebaut.

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Burg Staufeneck Bild 1   Burg Staufeneck Bild 2   Burg Staufeneck Bild 3   Burg Staufeneck Bild 4

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