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Der Stauferherzog Friedrich von Schwaben erbaute die Burg um 1070. Er war der Großvater von Kaiser Friedrich I. "Barbarossa". Friedrich IV. nannte sich Mitte des 12. Jahrhunderts "von Staufen". Er war der Einzigste, der in seinem Namen den Namen Hohenstaufen führte. Die neuesten Entwicklungen im Burgenbau führte im 12. Jahrhundert zum Umbau der Burg. Anscheinend soll sich Friedrich Barbarossa nur einmal, und zwar 1181, auf der Stammburg seines Geschlechtes aufgehalten haben. Irene, seine Schwiegertochter, starb dort 1208. Sie war die Witwe von König Philipp von Schwaben, der im selben Jahr von Otto von Wittelsbach in Bamberg ermordet worden war. Die Burg fiel nach Ende der Stauferzeit als Pfand des Reiches an Württemberg. Der Belagerung und Eroberung von Graf Eberhard von Württemberg 1319 folgte eine Belagerung durch Kaiser Karl IV. im Jahr 1360. Im Bauernkrieg um 1525 kam das Ende der Burg Hohenstaufen. Sie wurde von Bauern erobert und zerstört. Dies, obwohl die Burg als uneinnehmbar galt, geschah deswegen, weil die Burg bereits veraltert und baufällig war und sich zum Zeitpunkt des Überfalls nur 32 Mann Besatzung auf der Burg aufhielt. Die Reste der Burg wurden 1555 zum Bau des Göppinger Schlosses verwendet. Der Gipfel des Berges wurde 1736 für einen von Herzog Karl Alexander geplanten, aber nie durchgeführten Festungsbau eingeebnet. Die heute noch sichtbaren Überreste sind sehr kümmerlich - von der einst so gewaltigen Anlage sieht man nur noch Mauerreste . Schade drum! Hinweis: Durch das Anklicken der nachfolgenden kleinen Vorschaubilder erscheinen die jeweiligen Fotos im Großformat in einem separaten Fenster (Javascript muss aktiviert sein). Bitte dann ein klein wenig Zeit aufbringen, denn der Qualität wegen wurden die Fotos nicht stark komprimiert! |