Das
"Wäscherschloss" liegt, in direkter Nachbarschaft zum
Rechberg und zum Hohenstaufen, in Wäschenbeuren ziemlich genau in der
Mitte zwischen Lorch und Göppingen.
Es
wurde erbaut von 1220-1250 und stellt in der Art eines kleines Kastells
einen neuen Burgentyp dar, bei der der trapezförmige Hof durch eine
Buckelquadermauer umschlossen wird.
Der
Name Wäscherschloss stammt von Konrad dem Wäscher, der 1271 erwähnt
wird und zur Burgmannschaft auf dem Hohenstaufen gehörte.
Die Burg war ab 1338 im Besitz der Herren von Rechberg. Graf Eberhard
der Greiner setzte sie 1377 in Brand. Modernisiert und umgebaut wurde
die Burg von 1460 bis 1465. Als Lehensgut gelangte die Burg dann 1465 in
den Besitz des Hauses Österreich. Dieses gab es dann an verschiedene
Familien, darunter u.a. auch an die Thurn und Taxis, weiter. Seit 1857
ist die Burg Eigentum der württembergischen Staatsverwaltung. Heute ist
dort eine Staufergedächtnisstätte und ein Heimatmuseum untergebracht.
Die
Burg des einstigen staufischen Dienstmannes ist ein eindrucksvolles
Beispiel für den im 13. Jahrhundert aufkommenden Burgen-Baustil.
Die Bauphase erstreckte sich auf drei Teilbereiche: in der staufischen
Phase von 1220-1250 entstanden die Umfassungsmauern aus Buckelquadern,
in der Zeit von 1377-14765 der Fachwerkbau auf der Buckelquadermauer und
1699, in der dritten Phase, der Fachwerkbau auf dem Palas.
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