Das
Kloster "Beuron" finden Sie im gleichnamigen Ort Beuron im
wunderschönen oberen Donautal.
Graf
Gerold von Bussen soll, der Sage nach, das erste Kloster im Jahr 777
gegründet haben, das danach von den Ungarn zerstört wurde.
Der am heutigen Platz erfolgte Wiederaufbau wird 1077 dem Grafen
Peregrin von Hoßkirch zugeschrieben.
Das
Kloster Beuron wird 1077 erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde
nimmt Papst Urban das Kloster unter seinen päpstlichen Schutz.
Beuron, das von Anfang an unter dem Schutz des heiligen Martinus von
Tours und der Gottesmutter stand, war eines der ältesten
Augustiner-Chorherrenstifte Deutschlands, zu dem bedeutende Güter
zwischen Neckar, Donau und Lauchert gehörten. Nach der fast völligen
Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurde Franz Beer im Jahr 1694 von
den Stiftsherren mit dem Wiederaufbau des Ost- und Westflügels
beauftragt. Matthäus Scharpf erbaute von 1732-1738 die Kirche neu.
Durch
Säkularisation kam das Kloster mit allen Besitztümern an das fürstliche
Haus von Hohenzollern-Sigmaringen. Katharina von Hohenzollern belebte
durch eine Stiftung im Jahr 1862 wieder das Leben im Kloster. Die Kirche
und die Klostergebäude, die sie von ihrem Stiefsohn Karl Anton von
Hohenzollern erwarb, stellte sie den beiden Benediktinern Maurus und
Plazidus Wolter zur Verfügung, die danach das klösterliche Leben in
Beuron nach den Regeln des heiligen Benedikt neu gestalteten. Die
Benediktiner mussten jedoch das Kloster 1875 wieder verlassen, da
Hohenzollern zu Preußen gekommen war. Erst 12 Jahre später durften sie
wieder zurückkommen. Im Sommer
1959 fielen die Stallungen und die Scheunen einem Brand zum Opfer.
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