Das
Kloster "Kirchberg" finden sie ziemlich exakt in
der Mitte von Haigerloch u. Sulz am Neckar.
Das
Kloster, in einer einsamen-, parkähnlichen Berglandschaft gelegen,
bietet nicht nur Kultur in höchstem Range, sondern auch eine
wunderschöne Aussicht auf die nahe Alb und den Hohenzollern.
Das Dominikanerinnenkloster wurde 1237 von Graf Burkhard III. von
Hohenberg anstelle einer Burg errichtet. Die ehemaligen Burg-Erbauer,
die Herren von Kirchberg, wurden erstmals 1095 urkundlich erwähnt. Der
prächtige Barockpalast, vom Rottweiler Klosterbaumeister Joseph
Feuerstein im Jahr 1733 erbaut, fällt einem sofort nach dem Durchgang
durch´s Hoftor ins Auge.
Die Kirche bildet den Nordflügel der Anlage. Diese wurde 1688 auf den
alten Fundamenten der ersten Kirche von zwei Tiroler Werkmeistern neu
erbaut. Ausgestattet ist die Kirche in reinem Spätbarock.
Hinter
der Kirche bietet der hochgotische Kreuzgang mit seinem sehr schönen
Fenstermaßwerk genügend Gelegenheit zur Muße. Die schönen
Schmiedeeisenkreuze auf dem ehemaligen Nonnenfriedhof, der halb
zerfallen- und stark verwachsen ist, sollte man unbedingt anschauen.
Im Zuge der Säkularisation kommt das Kloster 1805 zu Württemberg, und
wird 1806 aufgehoben. 1865 verlässt die letzte Nonne das Kloster.
Hinweis:
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