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Herzog Carl von Württemberg

Herzog Carl von Württemberg steht in der Verantwortung einer 900-jährigen Familientradition!
Er wurde am 1.August 1936 in Friedrichshafen am Bodensee als Sohn von Herzogin Rosa (1906-1983), einer geborenen Erzherzogin von Österreich, und Herzog Philipp (1893-1975) geboren.

Herzog Carl ist nicht, wie man immer lesen kann, der Nachfolger des letzten württembergischen Königs Wilhelm II. Tatsache ist, dass sein Urgroßvater Herzog Alexander von Württemberg (1771-1833) und der Urgroßvater von König Wilhelm II., nämlich Friedrich (1754-1816), Württembergs erstem König, Geschwister waren.
König Wilhelm II. hatte keine männlichen Nachkommen. Deshalb ging nach Wilhelms Tod 1921 die Thronanwartschaft auf die Familie Herzog Albrechts, dem Großvater von Herzog Carl, über.

Die leitende Funktion in der Hofkammer des Hauses Württemberg übernahm Herzog Carl nach Absolvierung des Gymnasiums in Riedlingen und dem darauf folgenden Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen.
Seit 1960 ist Herzog Carl mit Prinzessin Diane von Frankreich verheiratet. Das Paar hat sechs Kinder, darunter vier Söhne, und lebt im Schloss Altshausen in Oberschwaben.

Der einerseits sehr traditionsverwurzelte, andererseits aber für die Zukunft sehr aufgeschlossene Herzog ist außerordentlich beliebt im Land. Obwohl er kein politisches Amt bekleidet, ist Herzog Carl ein höchst politisch denkender Mensch. Gemeinnützig ist er sehr stark engagiert, so z.B. als Schirmherr der Kinder-Krebs-Klinik in Tannheim. Weiterhin ist er u.a. Kuratoriumsvorsitzender der Hermann-Hesse-Stiftung in Calw, Schirmherr der Stiftung Präventive Jugendhilfe, Mitglied im Kuratorium des Vereins "Forum Region Stuttgart" und Ehrendoktor der Universitäten Tübingen und Hohenheim. Außerdem war er Mitbegründer der Denkmalstiftung Baden-Württemberg. Die gemeinnützige Stiftung "Diane-Herzogin-von-Württemberg-Prinzession-von-Frankreich-Stiftung", die sich der Jungendförderung und Jugendfürsorge annimmt, rief er 1979 ins Leben.

Unser Land schätzt sich sehr glücklich, einen solch angesehenen, engagierten und jederzeit hilfsbereiten Menschen an seiner gesellschaftlichen Spitze zu haben.