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Eduard MörikeEduard Friedrich Mörike, einer der großen deutschen Lyriker, wurde am 8. September 1804 als Sohn des Landvogtei- und Oberarztes sowie kurfürstlich württembergischen Leibmedikus Karl Friedrich Mörike in Ludwigsburg geboren. Als siebtes von dreizehn Kindern pflegte Eduard, durch die Erziehung seiner Mutter Charlotte, geb. Beyer, beeinflußt, innige Freundschaft zu seinen Geschwistern. 

In Ludwigsburg besuchte Mörike die Lateinschule. Durch den frühen Tod seines Vaters im September 1817 endete seine Kindheit ruckartig: Mörike wurde von seinem Oheim, dem späteren Obertribunalpräsident Georgii in Stuttgart aufgenommen. Dort besuchte Eduard das Gymnasium, um sich auf sein Landesexamen vorzubereiten. Dieser Weg wurde für ihn von seinem künstlerisch und literarisch bestrebten Oheim vorausgeplant und Georgii hatte schon früh den Beruf eines Geistlichen für Eduard Mörike ins Auge gefaßt.

Im Oktober 1818 trat der Knabe ins Seminar in Urach ein. Hier im Seminar  lernte er neue Freunde kennen, die ihn zum Teil stark beeinflußten, hauptsächlich seine "Urfreunde" Wilhelm Hartlaub und Johannes Mährlen. Seine erste Künstlerfreundschaft knüpfte Mörike mit dem am Oberamt Urach tätigen Wilhelm Waiblinger, der ihm den Weg zur Literatur öffnete.

1826 begann er Tätigkeit als Vikar in Nürtingen, 1827/1828 arbeitete er als Redakteur bei einer Zeitschrift.

Von 1834-1843 war er Pfarrer im Ort Cleversulzbach. Mörike wurde vorzeitig pensioniert, er war dann unter anderem Literaturlehrer in Stuttgart, 1855 Hofrat und er erhielt 1856 eine Professur. Ab 1871 lebte er wieder in Stuttgart. 

Mörike starb am 4.6.1875 in Stuttgart. 

Werke von Eduard Mörike sind u.a. Das Stuttgarter Hutzelmännchen, Der Schatz, Die Historie von der schönen Lau, Die Regenbrüder (Oper), Idylle vom Bodensee (Gedichte), Lucie Gerlmeroth, Maler Nolten, Mozart auf der Reise nach Prag, Wispeliaden

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