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Heinrich übernahm ein deutsches Doppelkönigtum mit dem Welfen Otto IV.
und Philipp von Schwaben die Geschicke des Landes. Otto, der nach Philipps
Tod (1208) zum Kaiser gekrönt wurde, bekam vom Papst, der ihm nicht
wohlgesonnen war, durch Friedrich II. einen deutschen König als Gegenpart
gesetzt. Die Staufer erhielten durch ihn nochmals ihren früheren Glanz,
denn er modernisierte durch Schaffung einer Beamtenschaft das deutsche
Reich. Die
Burg Hohenstaufen selbst wurde am 29.4.1525 durch den Bauernhauptmann Jörg Bader aus
Böbingen und ca. 300 Bauern angegriffen. Nachdem der erste Überfall
abgewiesen wurde, gelang es beim zweiten Angriff mit neuer Verstärkung,
die Burg einzunehmen. Danach wurde die Burg geplündert und angezündet.
Die Steine der Burg wurden Mitte des 16. Jahrhunderts zum Bau des
Göppinger Schlosses verwendet. Von der Leistung und Ausstrahlung der Staufer war der deutsche Historiker Friedrich Wilhelm Benjamin von Giesebrecht (1814-1889) so angetan, dass er folgende Zeilen verfasste: "Wer auf der Höhe des Staufen steht, überschaut nach allen Seiten weithin das reiche Schwabenland. Das Auge kann die Fülle der Eindrücke schwer erfassen, und die Gedanken schweifen in das Gebiet des Unermesslichen, Grenzenlosen hinüber. Man begreift, wie hier ein Geschlecht erwuchs, welches unablässig in die Weite strebte, keine Schranke seinen Entwürfen und Unternehmungen setzte. Ein unwiderstehlicher Zug in die Ferne, der Abenteuerlust der französischen Ritter verwandt, ist in der Tat dem Geschlecht der Staufer eigen". Noch
etwas zum Wappen der Staufer: dieses zeigt drei nach links springende,
übereinander angeordnete schwarze Löwen auf gelbem Grund auf. Welcher
Staufer sich dieses Wappen als erster zulegte, ist bis heute nicht
bekannt. Ebenso nicht bekannt ist, warum es drei Tiere sind. Die drei Stauferlöwen sind heute im großen und kleinen Landeswappen von Baden-Württemberg integriert.
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