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Die Zähringer

Die Zähringer, ein schwäbisches Fürstengeschlecht, waren mächtige Konkurrenten der Staufer um das Herzogtum Schwaben. Den Namen Zähringer leiteten sie ab von ihrer gleichnamigen Stammburg nördlich von Freiburg im Breisgau.

Durch die Herrschaft über das Herzogtum Schwaben, dessen Herzog Berthold I. war, über die Markgrafschaften Istrien und über das Herzogtum Kärnten, waren die Zähringer ein großer Konkurrent der Staufer. Diese hatten zwar ebenfalls ihren Stammsitz im Herzogtum Schwaben, besaßen aber kein direktes Hausrecht.
Im mittleren Neckarraum zwischen den Burgen Teck und Limburg auf der einen Seite und Backnang und Besigheim auf der anderen Seite hatten die Zähringer ihren Ursprung. Hinzu kamen Besitztümer in der Baar, im Breisgau und in der Ortenau.

Berthold, einer der führenden Mitglieder der Fürstenopposition gegen Kaiser Heinrich IV., starb auf der Burg Limburg im Jahr 1078. Sein Sohn Hermann hatte sich bereits 1073 als Asket in das Reformkloster Cluny zurückgezogen, in dem er im darauffolgenden Jahr starb.

Da 1218 die Manneslinie der Zähringer ausstarb, ging der Nachfolgeanspruch an die Nebenlinien der Markgrafen von Hachenberg und Baden, sowie auf die Herzöge von Teck über. Das Herzogtum Schwaben zerfiel in viele Klein- und Kleinstterritorien. Hierzu gehörten z.B. Bistümer, Klöster, Ritterorden und Reichsstädte. Die Markgrafen von Baden gelangen unter Napoleon zu Großherzogtums Würden und konnten sich bis 1918 behaupten. 

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