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der Waldburg, dem gemeinsamen Besitz der Familie, waren sogar mehrere
Jahre lang die Reichskleinodien aufbewahrt. Die Herrschaften Zeil, Waldsee und Trauchburg werden im 14. Jahrhundert erworben, die Grafschaft Friedberg-Scheer kommt ebenfalls hinzu. Danach teilt sich die Familie im Jahr 1429 in die Linien Wolfegg, Trauchburg und Waldsee. Waldsee widerum teilt sich in die Linien Wolfegg-Wolfegg, Zeil-Zeil, Wolfegg-Waldsee, Zeil-Wurzach und Zeil-Trauchburg. Dem
"Bauernjörg" Georg III. hatten es die Truchsessen
von Waldburg zu verdanken, dass im Jahr 1525 das Gesamthaus zu
Reichstruchsessen und im Jahr 1628 zu Reichsgrafen ernannt wurde. Die Pfalzgrafen von Tübingen Die ursprünglichen Grafen des Nagoldtales gehörten bereits im Investiturstreit zu den führenden schwäbischen Geschlechtern. 1146, nach dem Aussterben der Pfalzgrafen von Dillingen, erwarb das Geschlecht der Pfalzgrafen von Tübingen das Pfalzgrafenamt von Schwaben mit Wahrung der Königsrechte. Obwohl das Reichsgut von den Staufern selbst verwaltet wurde, spielten die Tübinger Pfalzgrafen eine wichtige und tragende Rolle im Kaiserhof. Kaiser
Friedrich Barbarossa belohnte deren Kaisertreue mit der Überlassung des
Besitzes auf den Fildern und rund um den Asperg. Zuvor hatte Friedrich I.
dem Pfalzgrafen Hugo II. die Güter Werdenberg, Sargaus und Churrätien
sowie die Grafschaft Bregenz zugesprochen. Um
die Schulden abzubauen, wurden 1342 die Stadt Tübingen, 1344 Böblingen,
1345 die Hälfte von Calw und 1382 die Herrschaft Herrenberg an Wirtemberg
verkauft. |