Biographie von Friedrich Silcher

Friedrich Silcher
Friedrich
Silcher ist uns heute hauptsächlich als Komponist und Sammler von
Volksliedern bekannt. Nachstehend die wichtigsten Eckdaten aus Silchers Leben (Quelle: Silcher-Museum des Schwäbischen Sängerbundes in Weinstadt-Schnait):
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| 1789: | Friedrich Silcher wird am 27. Juni in Schnait geboren |
| 1795: | Tod des Vaters Johann Carl Silcher. Wiedervermählung der Mutter mit Schulmeister Heinrich Weegmann |
| 1803-1806: | Ausbildung zum Schullehrer bei Schulmeister Georg Michael Mayerlen in Geradstetten |
| 1807-1809: | Privatlehrer der Familie Joseph von Berlichingen in Schorndorf |
| 1809-1815: | Lehrer an der Ludwigsburger Mädchenschule. Erste Überlieferungen aus dieser Zeit |
| 1815-1817: | Privatlehrer für Musik in Stuttgart. Besuch bei Pestalozzi in Yverdon. Förderung durch Moses Benedict |
| 1817: | Berufung als Musikdirektor an die Universität Tübingen. Danach bis 1860 zahlreiche Veröffentlichungen geistlicher und weltlicher Gesänge |
| 1819: | Beginn der Freundschaft mit dem Schweizer Volkspädagogen Hans Georg Nägeli |
| 1821: | Beginn der öffentlichen Konzerttätigkeit mit Tübinger Studenten |
| 1822: | Heirat mit Luise Enßlin |
| 1825-1851: | Zusammenarbeit mit Kocher und Frech bei der Choralbuchreform und bei Choralveröffentlichungen |
| 1826-1860: | Veröffentlichung von 12 Heften mit 144 Volksliedern für Männerchor |
| 1829: | Gründung der Akademischen Liedertafel in Tübingen. Bis 1860 Veranstaltungen unter Silchers Leitung |
| 1835-1860: | Veröffentlichung von acht Volksliederheften für ein bis zwei Singstimmen |
| 1839: | Gründung des Oratorienvereins Tübingen. Bis 1860 zahlreiche Aufführungen unter Silchers Leitung |
| 1845-1851: | Theoretische und pädagogische Schriften: Kurzgefaßte Gesanglehre für Volksschulen und Singchöre, Harmonie und Compositionslehre |
| 1852: | Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen. In den folgenden Jahren verschiedene Ehrungen durch in- und ausländische Männergesangvereine |
| 1857: | Teilnahme am Tübinger Liederfest. Ehrenmitglied im Schwäbischen Sängerbund |
| 1860: | Friedrich Silcher stirbt am 26. August wenige Monate nach seiner Pensionierung |
| 1874: | Enthüllung des Silcher-Denkmals in Tübingen |
| 1882: | Enthüllung der Gedenktafel an Silchers Geburtshaus |
| 1912: | Einweihung des Silcher-Museums in Weinstadt-Schnait |
Bilder von Silchers Geburtshaus (heute Silcher-Museum) in Weinstadt-Schnait