Das
"Schloss Althausen" finden Sie im gleichnamigen Ort in
Oberschwaben.
Das
Schloss, dessen 1732 vollendetes, absolut sehenswertes und hervorragend
erhaltenes Torgebäude Wahrzeichen von Altshausen ist, wurde von den
Grafen von Altshausen um das Jahr 1000 erbaut und dient heute Herzog
Carl von Württemberg und dessen Familie als Wohnsitz. 1268
wurde die von Heinrich von Beienburg gestiftete Deutschordenskommende
nach Altshausen verlegt. Den Kern der ursprünglichen Anlage bildet eine
Burg mit der Kirche St. Michael, die 1413 als Pfeilerbasilika neu
erbaut, 1748-1753 von J. C. Bagnato umgestaltet und von J. Appiani mit
Stuckaturen und Malereien verziert wurde. Der
von der Burg herrührende Alte Bau direkt neben dem Chor der Kirche
wurde 1544 durch den sogenannten Kapuzinerbau erweitert. Südlich vom
Kapuzinerbau steht der aus dem 17. Jahrhundert stammende Neue Bau.
Johann Caspar Bagnato, einer der höchsten Würdenträger des
Ritterordens, begann ab 1729, die Anlage zu einem umfangreichen
Schlosskomplex umzubauen, was jedoch leider nur bruchstückweise gelang. Die
Wohnbauten der herzoglichen Familie liegen linker Hand vom Toreingang,
rechts vom Toreingang liegt der Reitstall.
Das Orangeriegebäude stammt aus dem Jahr 1770 nach Entwürfen von J. C.
Bagnato. Hinter dem Schloss zieht sich der "Hirschgraben" und
ein Garten hin. Betrachtet
man das Schloss von Außen, so sieht der Schlosskomplex wie eine
stattliche Residenz aus. Ein Blick in den Hof jedoch offenbart die
Zusammenhanglosigkeit eines gescheiterten Projekts.
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Schlosskirche




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