Das
Residenzschloss "Ludwigsburg" können Sie überhaupt nicht
verfehlen - es liegt ziemlich exakt in der Stadtmitte. Der Fahrtweg zum
Schloss ist bestens ausgeschildert.
Herzog
Eberhard Ludwig von Württemberg (1677-1733) legte im Jahr 1704 den
Grundstein zur Erbauung eines der größten barocken Residenzen in
Europa. Der ehrgeizige Herzog wollte unbedingt mit den Bauvorhaben in München
und Rastatt konkurrieren. Zu diesem Zwecke plante er auch die dazugehörige
Stadt. Den Menschen, die sich zu einer Ansiedelung bereit erklärten,
versprach er deshalb Befreiung von Steuern und noch weitere Privilegien.
Ludwigsburg wurde dann 1724, an Stelle von Stuttgart, zur alleinigen
Residenz erhoben. Eberhard Ludwigs Maitresse Wilhelmine von Grävenitz
war ein wesentlicher Grund für die Verlegung von Stuttgart nach
Ludwigsburg.
Die
beiden Baumeister Johann Friedrich Nette und Donato Guiseppe Frisoni prägten
zwischen 1704 und 1733 die Arbeiten am Schloss. Als erstes entstand die
Dreiflügelanlage um einen Ehrenhof.
Unter Herzog Carl Eugen, der von 1744 bis 1793 regierte, fanden nur
wenige Veränderungen im Innern des Schlosses statt. Hierzu gehörten
die Ordenskapelle, das Theater, sein Privat-Appartement sowie einige Räume
im Hauptbau. Der Grund für das geringe Interesse Carl Eugens an
Ludwigsburg waren seine neuen Schlossbauten Solitude, Monrepos und
Hohenstein.
Ludwigsburg
wurde von Herzog Friedrich II, dem von 1798 bis 1816 regierenden späteren
ersten württembergischen König, zunächst als Sommerschloss genutzt.
Nach der Ernennung zum König durch Kaiser Napoleon im Jahr 1806 werden
die meisten Teile des Schlosses im Stile des französischen Empire verändert.
Im Neuen Hauptbau ist diese Einrichtung noch heute zu sehen.
Schloss
Ludwigsburg zeigt eindrucksvoll und imposant die wechselvolle Geschichte
unter drei württembergischen Herrschern auf. Die kostbaren Gemälde,
Skulpturen und Möbel machen einen Besuch zum absoluten Erlebnis. Bitte
vergessen Sie dabei aber nicht, dem Blühenden Barock und dem Märchengarten
einen großen Teil Ihrer Besuchszeit zu spendieren. Sie werden
eindrucksvoll dafür belohnt!
Hinweis:
Durch das Anklicken der nachfolgenden kleinen Vorschaubilder erscheinen
die jeweiligen Fotos im Großformat in einem separaten Fenster
(Javascript muss aktiviert sein). Bitte dann ein klein wenig Zeit
aufbringen, denn der Qualität wegen wurden die Fotos nicht stark
komprimiert!







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