Das
Schloss "Mergentheim" finden Sie in Bad Mergentheim, ziemlich
genau zwischen Tauberbischofsheim und Schwäbisch Hall gelegen, im
Hohenlohischen.
Errichtet
wurde die Burganlage schon im 11. Jahrhundert. Erstmals urkundlich erwähnt
wurde "Mergintaim" im Jahr 1058.
Der Deutsche Orden kam 1219 durch eine Schenkung der drei Brüder
Heinrich, Andreas und Friedrich von Hohenlohe in den Besitz der
Wasserburg. Die Deutschmeister verstanden es, durch dauernde
Besitzerweiterung und durch Weinhandel die Burg zu einer bevorzugten
Residenz zu machen.
Unter dem Hochmeister Walter von Cronberg erfolgte Ende des 16.
Jahrhunderts der Ausbau der Burg. Durch den Zusammenschluss der
Einzelbauten im Inneren Schlosshof zu einem Gebäudekranz wurde nach und
nach eine vorzeigbare Renaissance-Anlage geschaffen, die durch die von
Hofbaumeister Blasius Berwart im Jahr 1574 vorgenommene Erbauung der
Wendeltreppe zwischen West- und Nordflügel gekrönt wurde.
Umbauten
im Flügel des Inneren Schlosses, der Neubau der Schlosskirche und des
Priesterseminars erfolgten im 18. Jahrhundert. Ein Rokoko-Gartenfesthaus
wurde 1738 vom Hofbaumeister Francois Cuvillés errichtet.
1809, nach über 300 Jahren, wurde von Napoleon der Deutsche Orden
aufgelöst - die Residenz der Hoch- und Deutschmeister in Mergentheim
erlosch. Nach Eingliederung ins Königreich Württemberg wurden
wertvolle Teile der Innenausstattung und der Bibliothek nach Stuttgart
und Ludwigsburg ausgelagert. Das Schloss wurde danach von Herzog Paul
von Württemberg genutzt.
Nach
umfangreichen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten kann das Schloss seit
1996 wieder besichtigt werden.
Hinweis:
Durch das Anklicken der nachfolgenden kleinen Vorschaubilder erscheinen
die jeweiligen Fotos im Großformat in einem separaten Fenster
(Javascript muss aktiviert sein). Bitte dann ein klein wenig Zeit
aufbringen, denn der Qualität wegen wurden die Fotos nicht stark
komprimiert!



|