In
Stuttgart, in Mitten des wunderschönen Rosensteinparks, steht das "Schloss
Rosenstein".
Das im
2. Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstörte und danach wieder
aufgebaute Schloss Rosenstein wurde in den Jahren 1825-1829 von König
Wilhelm I., nach allen Seiten freistehend, auf dem steil zum Neckar
abfallenden Kahlenstein erbaut. Ursprünglich hatte bereits König
Friedrich geplant, an dieser Stelle ein Lustschloss erbauen zu lassen.
Wegen der Rückkehr Napoleons von der Insel Elba konnte Friedrich sein
Vorhaben jedoch nicht verwirklichen. Der
Hofbaumeister König Wilhelms I. Giovanni Salucci, erbaute das
1-stöckige Schloss Rosenstein auf einem Unterbau mit Freitreppe. Der
Schlossbau, der als Landhaus für die königliche Familie dienste,
beinhaltet zwei Lichthöfe und öffnet sich durch Säulenportale auf den
Park. Die
Bildhauerarbeiten stammen von den einheimischen Künstlern Mack, Wagner
und Distelbarth. Um die tonnen- und kuppelgewölbte Decke im Hauptsaal
zieht sich ein Relieffries, genannt "Vier Jahreszeiten", das
vom Künstler Konrad Weitbrecht geschaffen wurde. Das
im wunderschönen Rosensteinpark zu findende Schloss beherbergt heute
das Naturkundemuseum. Der Rosensteinpark selbst mit einem Steinportal,
dem sogenannten Löwentor, ist jeder Zeit einen Besuch wert und
Ausflugsziel von nah und fern. Erholung pur ist angesagt.
An der Nordostseite des Rosensteinparks befinden sich die 1842-1851
ebenfalls von König Wilhelm I. erbauten Steingärten der Wilhelma.
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