Heute
hat Schorndorf selbst fast 25.000 Einwohner, inkl. der eingegliederten 7
Stadtteile Miedelsbach, Haubersbronn, Schlichten, Oberberken, Weiler,
Schornbach und Buhlbronn steigt die Einwohnerzahl auf knapp über
39.000. Durch
Weinbau und den Fleiß seiner Bürger kam Schorndorf zu Macht, Ansehen
und Wohlstand. Dem von den Württembergern erbauten Stadtschloss folgten
Geschäfts- und Wohnhäuser wohlhabender Bürger rund um den Markplatz. Der
Ausbau des Schlosses zur Stadt- und Landesfestung erfolgte durch Herzog
Ulrich nach dessen Rückkehr im Jahr 1534. Über 2.000 Arbeiter und
Strafverpflichtete sorgten dafür, dass die Landesfestung mit einem
Grabensystem, mit Bastionen und mit Befestigungswällen ausgebaut und
gesichert wurde. Alle Befestigungsmaßnahmen nutzten nichts, denn
bereits 1547 nahm Herzog von Alba mit den kaiserlichen Truppen die Stadt
ein. Barbara Künkelin und ihre tapferen "Weiber von Schorndorf" sorgten im Jahr 1688 dafür, dass die Stadt nicht in die Hände der Truppen von Ludwigs XIV. und dessen Anführer Melac gelangte (die Geschichte der Schorndorfer Weiber können sie hier nachlesen). Nach der letzten Belagerung durch Truppen des französischen Befehlshabers de Viguier im Jahr 1707 verlor die Stadtfestung ihre Bedeutung. Die Anlage diente zwar weiterhin zu Garnisionszwecken, die Befestigungswälle wurden jedoch 1798 abgetragen. Das Schorndorfer Schloss, in dem heute das Notariat und das Amtsgericht untergebracht ist, sowie der historische und wunderschöne Marktplatz mit seinen vielen Fachwerkhäusern kann heute noch bewundert werden. Ein ausgiebiger Stadtrundgang lohnt sich immer und jederzeit. Die nachfolgende Bilderserie wird ihnen die Richtigkeit meiner Aussage beweisen! Vergessen sie dabei aber nicht, das Geburtshaus von Gottlieb Daimler aufzusuchen und dem darin befindlichen Daimler-Museum einen Besuch abzustatten. Hinweis: Durch das Anklicken der nachfolgenden kleinen Vorschaubilder erscheinen die jeweiligen Fotos im Großformat in einem separaten Fenster (Javascript muss aktiviert sein). Bitte dann ein klein wenig Zeit aufbringen, denn der Qualität wegen wurden die Fotos nicht stark komprimiert! |